HC Thurgau bleibt nach Niederlage in Basel punktlos

Der HC Thurgau verliert auswärts beim EHC Basel mit 2:4. Nach dem 1:1-Ausgleich ziehen die Basler im zweiten Drittel mit zwei Treffern entscheidend davon.

Wie der HC Thurgau mitteilt, muss sich das Team auswärts dem EHC Basel mit 2:4 geschlagen geben. Die Basler verdienten sich den Erfolg insbesondere mit mehr Energie und Durchschlagskraft in der Offensive, während der HCT über weite Strecken zu wenig Gefahr vor dem gegnerischen Tor erzeugte.
Basel startete mit viel Energie in die Partie. Aber es war in der vierten Minute Binias nach Zuspiel von Diethelm mit einer ersten grösseren Möglichkeit für die Gäste. In der Folge fand Thurgau besser ins Spiel und konnte die Partie ausgeglichener gestalten. Die Abschlüsse des HCT blieben allerdings zu zaghaft. In der zwölften Minute nutzte Basel nach einer Strafe gegen Truog das erste Powerplay: Elvis Schläpfer traf zur 1:0-Führung.
HCT gerät nach Ausgleich erneut unter Druck
Auch im zweiten Drittel blieb Basel offensiv gefährlich. In der 22. Minute scheiterte Aeschlimann zunächst an der Latte. Drei Minuten später gelang dem HCT der Ausgleich. Rundqvist stocherte die Scheibe zum 1:1 über die Linie, die Assists gingen an Binias und Diethelm. Danach erhöhte Basel den Druck wieder.
Stukel kam in der 31. Minute gleich zweimal gefährlich zum Abschluss, Santo Simmchen im HCT-Tor reagierte aber stark. Am Ende war es wieder ein Powerplay und wiederum Stukel, der in der 37. Minute im Powerplay schliesslich für das 2:1 sorgte. Kurz darauf folgte eine aus Thurgauer Sicht unglückliche Szene:
Ein Check von Bisig gegen Binias blieb ungeahndet, stattdessen mussten beide Spieler wegen übertriebener Härte auf die Strafbank. Thurgau nach dem Gegentreffer und dieser Szene noch etwas aus dem Konzept und schon hiess es in der 38. Minute durch Aeschlimann 3:1 für die Rheinstädter. Die Basler Führung nach 40 Minuten war insgesamt verdient, musste man so anerkennen.
Thurgauer Fehler werden konsequent bestraft
Auch der Start ins Schlussdrittel misslang dem HCT. Nach einem Abpraller von Simmchen reagierte die Thurgauer Defensive in der 42. Minute zu spät, Basel nutzte die Situation zum 4:1. Die Leuen waren danach zwar um eine Reaktion bemüht, blieben offensiv aber weiterhin zu harmlos.
In der 56. Minute konnte der HCT dann doch nochmals verkürzen: Im Powerplay traf Zachary Okabe zum 4:2. Mehr lag an diesem Abend jedoch nicht mehr drin. Basel brachte den Vorsprung über die Zeit und sicherte sich verdient die drei Punkte.
Ausschlaggebend war vor allem die grössere Energie und Konsequenz der Gastgeber in der Offensive. Nun geht es für die Thurgauer am Dienstag auswärts in Chur weiter und nach den zwei Startniederlagen dürfte auch dieses Auswärtsspiel eine komplizierte Aufgabe werden.





