Stadtrat begrüsst das Vorprojekt Ghögg+

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Zum Vorprojekt Ghögg+ äussert sich der Stadtrat Bischofszell positiv, fordert aber gute Wegverbindungen und regt einen neuen Thursteg an.

Das Rathaus in Bischofzell.
Das Rathaus in Bischofzell. - Nau.ch / Miriam Danielsson

Wie die Stadt Bischofszell schreibt, umfasst das unter der Federführung des Kantons Thurgau stehende Projekt «Thur 3: Abschnitt Bischofszell, Ghögg+» die Revitalisierung eines rund zwei Kilometer langen Thurabschnitts zwischen der Kantonsgrenze St. Gallen/Thurgau und der Waldegg. Ziel ist es, den heute stark kanalisierten Fluss ökologisch aufzuwerten und besser mit den angrenzenden Auenschutzgebieten zu vernetzen.

Geplant sind unter anderem der Rückbau harter Uferverbauungen, die Schaffung naturnaher Strukturen sowie neuer Lebensräume für Amphibien und weitere Tierarten. Gleichzeitig bleiben der Hochwasserschutz und bestehende Naturwerte gewährleistet, während Wege angepasst und Besucher gezielt gelenkt werden.

Der Stadtrat hat sich gegenüber dem kantonalen Amt für Umwelt insgesamt positiv zum Vorprojekt geäussert. In seiner Stellungnahme hält er insbesondere seine Erwartungen fest, dass heute häufig genutzte Wegverbindungen sowie die Zugänglichkeit zum Gewässer an bewährten Stellen erhalten bleiben oder angemessen ersetzt werden sollen.

Zudem regt er beim Kanton an, im Rahmen des Projekts den Bau eines neuen Thurstegs (Fussgängerbrücke) im Bereich Rengishalden zu realisieren. Die angemessene Berücksichtigung der Bevölkerung im Sinne von Naherholung und Naturerlebnis ist für den Stadtrat ein zentrales Element des Projekts.

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