Weinfelden wächst weiter: Zahlen im Überblick

Der «Thurgauer Themenatlas» zeigt: Die Stadt Weinfelden wächst wie der Kanton, hat viele Einpersonenhaushalte und über 10'000 Beschäftigte.

Wie die Stadt Weinfelden mitteilt, stellt das Amt für Daten und Statistik des Kantons Thurgau im «Thurgauer Themenatlas» grafisch dar, wie sich die Gemeinden und auch der Kanton verändern. Diese News legt einige Weinfelder Zahlen dar.
Bevölkerung: gleiches Wachstum wie Kanton
Ende 2024 waren 12'393 Personen in Weinfelden wohnhaft. Damit ist die Wohnbevölkerung von Weinfelden in den letzten zehn Jahren um rund elf Prozent respektive 1445 Personen gewachsen.
75 Prozent der Weinfelder Wohnbevölkerung sind Schweizer, 25 Prozent sind Ausländer. Der Kanton Thurgau ist im selben Zeitraum ebenfalls um rund elf Prozent gewachsen. Der Ausländeranteil im Kanton liegt etwas über 25 Prozent.
Die grössten Bevölkerungsgruppen sind in Weinfelden aktuell Männer im Alter von 25 bis 29 Jahren (Ende 2024: 527) und Frauen im Alter von 30 bis 34 Jahren (Ende 2024: 525).
Die 0- bis 18-Jährigen stellen insgesamt 2322, die 19- bis 64-Jährigen summieren sich auf 7564 Personen und 65+ sind es 2507 Personen.
Die meisten wohnen in Einpersonenhaushalt
Durchschnittlich leben 2,2 Personen in einem Weinfelder Haushalt. Die meisten Personen leben in Weinfelden in einem Einpersonenhaushalt (2135), gefolgt von Zweipersonenhaushalten (1873). Das hat sich in den letzten Jahren (2012 bis 2023) nicht geändert – auch nicht auf Stufe Kanton.
Mit 43 Franken pro Einwohner (Netto-Sozialhilfeausgaben) hat Weinfelden vergleichsweise tiefe Sozialhilfeausgaben. Mit Blick auf die anderen Thurgauer Städte ist das klar der tiefste Wert.
Bei der Sozialhilfequote weist Weinfelden Ende 2023 einen Wert von einem Prozent der Bevölkerung vor. Nachdem dieser Wert zwischenzeitlich geschwankt hatte, war er Ende 2023 so tief wie seit zehn Jahren nicht mehr.
Wirtschaft und Arbeit: über 10'000 Beschäftigte
In Weinfelden gab es Ende 2022 10'554 beschäftigte Personen (inklusive Zupendler). Der mit Abstand grösste Teil arbeitet im Dienstleistungssektor (8632). Danach folgt Industrie,
Gewerbe und Bau mit 1795 und die Land-/Forstwirtschaft mit 127 Beschäftigten. Die Arbeitslosenquote betrug Ende 2022 1,7 Prozent.