Glarner Exekutive lehnt Energiegesetz-Lockerung ab

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Glarus,

Die Glarner Regierung hat eine FDP-Motion zur Lockerung des Energiegesetzes abgelehnt. Die FDP forderte, dass Heizungen nicht mehr völlig fossilfrei betrieben werden müssen.

Der Glarner Regierungsrat Thomas Tschudi und seine Exekutivkolleginnen und -kollegen möchten das Energiegesetz nicht lockern. (Archivbild)
Der Glarner Regierungsrat Thomas Tschudi und seine Exekutivkolleginnen und -kollegen möchten das Energiegesetz nicht lockern. (Archivbild) - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Die FDP-Fraktion schlug in ihrer Motion vor, dass der fossilfreie Anteil schrittweise von 30 Prozent 2030 auf 100 Prozent 2050 ausgebaut werden soll. Das Ziel dahinter: Der Einsatz von Gas- und Ölheizungen soll möglich bleiben, sofern diese zumindest teilweise mit erneuerbaren Brennstoffen betrieben werden.

Das ist mit dem neuen Energiegesetz aus dem Jahr 2023 nicht mehr möglich. Dieses schreibt beim Ersatz von Heizungen in bestehenden Wohnbauten den Einbau eines fossilfreien Wärmeerzeugers oder den Anschluss an ein entsprechendes Fernwärmenetz vor.

Daran will die Glarner Regierung nichts ändern. Sie empfiehlt dem Parlament die Motion deshalb zur Ablehnung. Sie verweist darauf, dass die Landsgemeinde ein vergleichbares Anliegen bereits 2021 abgelehnt habe und das seit Anfang 2023 geltende Energiegesetz gut funktioniere.

Weiter hält die Exekutive fest: «Die Umsetzung der Motion würde den Vollzug erschweren, den Klimazielen von Bund und Kanton widersprechen und den Kanton Glarus auf einen Sonderweg im Vergleich zu den übrigen Kantonen führen.»

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