Glarner Landrat heisst Entlastungspaket gut

Das Glarner Kantonsparlament hat am Mittwoch das Entlastungspaket 2025+ in der zweiten Lesung gutgeheissen. Über vier dafür notwendige Gesetzesanpassungen stimmt die Landsgemeinde im Mai ab. Das Paket mit acht Massnahmen soll Entlastungen von rund 1,9 Millionen Franken bringen.

Die Landsgemeinde entscheidet damit unter anderem über eine Änderung des Steuergesetzes. Der Landrat beschloss, dass der Fahrkostenabzug bei der Steuerveranlagung neu bei maximal 6000 Franken liegen soll. Der Regierungsrat wollte den Betrag bei 4000 Franken deckeln, wie aus einer Mitteilung der Staatskanzlei des Kantons Glarus vom Donnerstag hervorgeht. Insgesamt entscheidet die Landsgemeinde über vier Gesetzesänderungen im Rahmen des Entlastungspakets.
Die Glarner Regierung hatte im Oktober 2024 «aufgrund der angespannten finanziellen Lage» des Kantons ein Entlastungspaket beschlossen. Nach ersten Grundsatzentscheiden des Landrates umfasste es noch 58 Massnahmen und sollte den Kantonshaushalt um insgesamt 7,2 Millionen Franken entlasten, schrieb die Regierung dann Ende September 2025.
Acht Massnahmen mit einer geschätzten Entlastung von 1,9 Millionen Franken benötigen die Zustimmung der Landsgemeinde beziehungsweise des Landrats. Die restlichen 50 Massnahmen wurden vom Regierungsrat bereits beschlossen und werden seit Anfang 2025 umgesetzt.






