Im Kanton St. Gallen starten Aktionstage gegen Rassismus

Für die am 12. März beginnenden Aktionstage gegen Rassismus sind quer durch den Kanton St. Gallen verschiedenste Veranstaltungen geplant. Die Initiativen gehen auf eine Strategie des Bundes zurück.

Der Kanton St. Gallen bekräftige sein Engagement für eine offene, vielfältige und diskriminierungsfreie Gesellschaft, heisst es in der Mitteilung der Staatskanzlei. Vom 12. bis 22. März 2026 könne sich die Bevölkerung an verschiedenen Veranstaltungen mit den Themen Rassismus und Antisemitismus befassen.
Auf dem Programm der Aktionstage (gegenrassismus.sg.ch) stehen rund 30 Aktionen und Angebote. Dazu gehören unter anderem die Ausstellung «Sprache zeigt Gesicht» in Rorschach, die «Nacht der Fremdsprachen» in St. Gallen, eine Kinowoche im Madlen in Heerbrugg oder eine «NeoPop-Kunstintervention» in Rapperswil-Jona.
In Altstätten berichtet am 16. März im Museum Prestegg die ehemalige Vizedirektorin des Staatssekretariats für Migration (SEM) zum Jahrestag der Grenzschliessungen wegen der Covid-19-Pandemie 2020 «über Entscheidungsprozesse, Umsetzung und Folgen der Corona-Massnahmen», wie es in der Ankündigung heisst.
Die Aktionstage stehen im Einklang mit der neuen nationalen Strategie gegen Rassismus und Antisemitismus. Sie wurde vom Bundesrat am 5. Dezember 2025 verabschiedet. Eines der Ziele ist es, rassistische und antisemitische Vorfälle systematischer zu erfassen.






