Kanton Thurgau reagiert auf Rücktritte in Ermatinger Schulbehörde

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Frauenfeld,

Das Thurgauer Departement für Erziehung und Kultur hat den Rücktritt von drei Mitgliedern der Primarschulbehörde Ermatingen bewilligt. Die Beschlussfähigkeit der Behörde wurde vorerst gesichert.

Das Thurgauer Departement für Erziehung und Kultur musste nach einem Zwist in der Schulbehörde von Ermatingen eingreifen. (Archivbild)
Das Thurgauer Departement für Erziehung und Kultur musste nach einem Zwist in der Schulbehörde von Ermatingen eingreifen. (Archivbild) - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Drei der fünf Mitglieder der Schulbehörde hätten ihren sofortigen Rücktritt erklärt, teilte die Staatskanzlei am Dienstag mit. Als Grund sei «ein tiefgehendes Zerwürfnis innerhalb des Gremiums» genannt worden.

Das Departement für Erziehung und Kultur (DEK) habe die Rücktrittsgesuche geprüft und sie genehmigt. In der Schulbehörde gebe es nun noch den Schulpräsidenten sowie ein weiteres Mitglied. Damit wäre die Behörde nicht mehr beschlussfähig.

Um die Führung der Schule und den laufenden Betrieb sicherzustellen, griff das Departement aufsichtsrechtlich ein. Die zuständige Schulinspektorin des Amtes für Volksschule wurde ab sofort als ausserordentliches Mitglied in die Schulbehörde eingesetzt. Sie verfüge über die nötige Fachexpertise und sei mit den lokalen Verhältnissen vertraut, heisst es in der Mitteilung.

Die Massnahme gilt vorübergehend, bis die Behörde durch neu gewählte Mitglieder wieder ordentlich konstituiert ist. Die Primarschulgemeinde Ermatingen muss so rasch wie möglich Ersatzwahlen durchführen.

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