Gottéron besiegt HCD – es kommt zur Final-«Belle»!

Was für ein Drama in Fribourg! Der HC Davos gleicht kurz vor Schluss aus – dann holt sich Gottéron doch noch den Sieg.

Das Wichtigste in Kürze
- Fribourg-Gottéron gewinnt Finalspiel 6 und erzwingt die «Belle».
- In der Verlängerung macht das Heimteam den dritten Sieg klar.
- Der 32. Davoser Titel oder der erste Fribourger? Die Entscheidung gibts am Donnerstag.
Fribourg-Gottéron gewinnt das sechste Spiel der Finalserie zuhause mit 2:1 nach Verlängerung. Damit erzwingen die Drachen die «Belle».
Das alles entscheidende siebte Duell findet am Donnerstagabend in Davos statt.
Unterhaltung von Beginn weg
Davos jubelt am Mittwochabend schon in der vierten Minute – zu Unrecht. Gottéron-Goalie Reto Berra verschiebt das Tor, weshalb der Treffer nicht zählt.
Eine Minute später verpasst Tino Kessler bei einer 2-gegen-1-Situation die Führung.
Diese gelingt in der achten Minute Gottéron.
Christoph Bertschy scheitert zunächst an HCD-Goalie Sandro Aeschlimann. Die Bündner wollen klären, doch Julien Sprunger fängt die Scheibe ab und hämmert sie aus zentraler Position in den Kasten.
Ausgerechnet die Gottéron-Ikone, die am Mittwochabend ihr letztes Spiel in Fribourg bestreitet, lässt die BCF Arena feiern.

Nach dem 1:0 lassen die Drachen ein Powerplay ungenutzt. Und es gibt bittere News: Lucas Wallmark tut sich beim Bully am Unterschenkel weh und muss beim Verlassen des Eises gestützt werden. Wenig später kann der Schwede aber wieder mittun.
Aufseiten Fribourgs muss bereits Marcus Sörensen das sechste Finalspiel angeschlagen bestreiten. Beim Schweden macht die linke Hand Probleme.
Sekunden vor der ersten Sirene verpasst Bertschy noch das 2:0 – dann ist Pause.
HC Davos im Mitteldrittel besser
Zu Beginn des zweiten Drittels darf Gottéron bereits zum dritten Mal Powerplay spielen. Die Davoser Strafe wegen zu vielen Spielern auf dem Eis bleibt ungenutzt.
In der Folge drehen die Gäste aus Graubünden auf. Julian Parrée scheitert an Berra, doch der HC Davos ist nun die bessere Mannschaft und macht viel Druck.
Fribourg-Trainer Roger Rönnberg reagiert mit einem Timeout.

Das Heimteam spielt bis zur zweiten Pause schliesslich wieder auf Augenhöhe. Auf beiden Seiten kommt es zu Chancen – genutzt wird aber keine.
Fribourg führt nach 40 Minuten noch immer 1:0.
Gottéron-Führung hält nicht stand
Die Bündner Gäste lassen auch im Schlussdrittel die Überzahlsituationen ungenutzt. Gottéron zeigt immer wieder ein starkes Boxplay. In der 47. Minute hat Wallmark die Vorentscheidung auf dem Stock, alleine vor Aeschlimann bleibt er aber ohne Erfolg.
Die Schlussphase kommt – und die Spannung steigt.
Es läuft die 57. Minute, als die Stimmung in der BCF Arena plötzlich kippt. Simon Knak schiesst Berra von hinter dem Tor an den Schlittschuh. Die Scheibe prallt vom Gottéron-Goalie ins eigene Tor – 1:1!
«Belle» am Donnerstag
Finalspiel 6 geht somit in die Verlängerung – und dort sorgt Jeremi Gerber schon in der 64. Minute für die Entscheidung.
Am Donnerstag wird in Davos ab 20 Uhr der Schweizer Meister bestimmt!







