FC St.Gallen

    FC St.Gallen – Vogt: «Schaue nicht gross auf die Tabelle»

    Ronny Reisch
    Ronny Reisch, Christoph Böhlen

    Stadt St. Gallen,

    Der Tabellenzweite lässt dem Liga-Schlusslicht keine echte Chance: Der FC St.Gallen stellt die Weichen in Winterthur früh auf Sieg und fährt den Dreier ein.

    FC St.Gallen
    Zufriedene Gesichter beim FC St.Gallen. Im Nachholspiel gegen den FC Winterthur gibt es drei Punkte. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der FC St.Gallen bezwingt den FC Winterthur im Nachholspiel mit 5:1.
    • Vogt (2x), Boukhalfa, Kleine-Bekel, Besio sorgen für die FCSG-Tore.
    • Für den FCSG geht es am Samstag in Genf weiter, Winterthur empfängt Leader Thun.

    Der FC St.Gallen lässt beim FC Winterthur nichts anbrennen und holt drei weitere Punkte im Titelkampf. Durch einen 5:1-Erfolg gegen den Tabellenletzten verkürzen die Ostschweizer den Rückstand auf Leader Thun auf zwölf Punkte.

    FC St.Gallen
    Alessandro Vogt schnürt den Doppelpack für den FC St.Gallen. - keystone

    FCSG-Shootingstar Alessandro Vogt trifft doppelt und steht nun schon bei zwölf Liga-Toren. Nur die YB-Angreifer Fassnacht und Bedia haben mehr.

    Der 21-Jährige sagt nach dem Spiel zu SRF: «Auf dem Platz war es ein kämpferisches Spiel. Aber wir haben unsere Leistung auf den Platz gebracht. Der Platz für beide Teams ist gleich, wir haben es einfach besser gemacht.»

    Traust du dem FC St.Gallen zu, den FC Thun im Titelrennen noch ernsthaft zu fordern?

    Der Rückstand auf Leader Thun beträgt damit noch zwölf Punkte – was ist für den FC St.Gallen noch drin? Vogt: «Ich schaue nicht gross auf die Tabelle. Wir müssen einfach jede Saison unsere Leistung bringen und dann schauen wir, zu was es reicht.»

    FCSG überrumpelt Winti-Abwehr mehrfach

    Schon nach fünf Minuten ist die Abwehr der Gastgeber geknackt: Okoroji bringt den Ball in den Rücken der Verteidiger zu Vogt. Dieser zieht sofort ab und haut das Leder wuchtig in die Torecke.

    Alessandro Vogt
    Früh jubelt Alessandro Vogt über das Führungstor auf der Schützenwiese. - Keystone

    Weitere fünf Minuten später kontern die St.Galler das Heimteam aus: Witzig hat am Ende das Auge und legt für Görtler quer und der trifft aus vollem Lauf. Weil aber eine Offside-Position vorlag, kommt Winti um den Horror-Start herum.

    Doch nach 20 Minuten steht es dann doch 2:0. Görtler bereitet diesmal mit einer Flanke in den Strafraum vor. Winterthurs Arnold fliegt am Ball vorbei und Boukhalfa profitiert, der Deutsche übernimmt den Ball und überlupft Goalie Kapino.

    Winterthurer Antwort bleibt aus

    Nach einer halben Stunde schrammt Winti dann nur ganz knapp am Schluss treffer vorbei. Ati Zigi hält überragend im 1-gegen-1 mit dem durchgebrochenen Golliard. Etwas später vergibt auch Burkart nach einer tollen Einzelaktion aus guter Position.

    Golliard
    Golliard taucht alleine vor Zigi auf, kann den FCSG-Hüter aber nicht bezwingen. - Keystone

    Die St.Galler vergeben durch Baldé noch eine gute Chance. Doch die Winterthurer Hoffnung wird nach der Pause schnell zerstört. Der FCSG erhöht durch Neuzugang Kleine-Bekel auf 3:0.

    Kurz darauf legt Vogt seinen zweiten Treffer nach. Youngster Besio kann in der 82. Minute sogar noch das 5:0 nachlegen. Winterthur ist chancenlos, sucht aber weiterhin vehement das Ehrentor. Und wird trotz mehrerer Zigi-Paraden belohnt: Schneider macht noch das 1:5.

    Für den FC St.Gallen geht es in der Super League am Samstag mit einem Auswärtsspiel bei Servette weiter. Der FC Winterthur empfängt am gleichen Tag Leader Thun.

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    Kommentare

    User #2968 (nicht angemeldet)

    Wetten, dass der FC Winterthur in einem Jahr an der Spitze der Challenge League steht, verfolgt von Yverdon sowie dem unaufsteigbaren FC Aarau, der die Barrage gegen GC haushoch verloren hatte?

    User #6314 (nicht angemeldet)

    Die Nostalgiker und Träumer sind wieder aktiv im Nau Netz. Als Thun Fan finde ich es gut, dass der FCSG uns noch auf den Fersen ist. Die beiden besten Clubpräsis - Hüppi & Gerber - an der Spitze ist genial. Es muss nicht immer YB oder der FCB von der Spitze grüssen und die drei Zürcher Clubs am Schwanz sind ein Schmankerl!

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