Innerrhoder Kunststiftung vergibt Werkbeitrag an Stefan Inauen

Die Kunststiftung Appenzell Innerrhoden hat den mit 10'000 Franken dotierten Werkbeitrag 2026 an den Künstler Stefan Inauen vergeben. Sie würdigt damit Inauens Projekt «Pop-Up-Store», eine begehbare Skulptur in Form eines mobilen Ladens, in dem es nichts zu kaufen gibt.

Wie die Kunststiftung am Freitag mitteilte, dient ein umgebauter Wohnwagen als temporärer Ausstellungs- und Begegnungsort. Darin zeigt der 1976 geborene Künstler Arbeiten aus über dreissig Jahren, Nachbauten von Referenzwerken, Fundstücke sowie persönliche Materialien.
Das fahrbare «räumliche Selbstporträt» soll an mehreren Stationen im Dorfkern von Appenzell abgestellt werden und den direkten Austausch mit der Bevölkerung ermöglichen.
Die Jury hebt gemäss Mitteilung die eigenständige Form des Projekts hervor, das eine persönliche Rückschau mit einer offenen Selbstbefragung verbinde und die Auseinandersetzung mit Appenzell zum wesentlichen Bestandteil der Arbeit mache. Gewürdigt wird auch der Mut Inauens, seine eigene Praxis öffentlich zur Diskussion zu stellen.
Die Kunststiftung Appenzell Innerrhoden fördert seit dem Jahr 2000 das zeitgenössische Kunstschaffen im Kanton.






