Graubünden

    Kutschenbetrieb im Val Roseg nimmt Betrieb reduziert wieder auf

    Keystone-SDA
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    Engadin,

    Nach dem tödlichen Unfall vom Wochenende hat der Kutschenbetrieb im Val Roseg den Betrieb in reduziertem Umfang wieder aufgenommen. Zuvor wurden die Fahrzeuge des Unternehmens technisch überprüft und einem Bremstest unterzogen.

    Kutsche
    Ein Kutschengespann nach dem schweren Unfall im Val Roseg bei Pontresina am Samstag. - keystone

    Die Kutschen seien durch einen Fachbetrieb kontrolliert und auf einem Prüfstand einer Bremsprüfung unterzogen worden, teilte der Wohlis Kutschenbetrieb am Dienstag mit. Nur geprüfte Fahrzeuge seien wieder im Einsatz. Sie verkehren bis auf Weiteres aber noch ohne Anhänger.

    Am vergangenen Samstag war ein Dreispänner des Betriebs im Val Roseg verunfallt. Dabei starb eine Person, mehrere weitere wurden verletzt. Die Behörden ermitteln die genaue Unfallursache und haben mittlerweile eine Strafuntersuchung wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet.

    «Wir möchten den Angehörigen der Verstorbenen und allen Verunfallten unser tief empfundenes Mitgefühl ausdrücken», wurde Werner Wohlwend vom betroffenen Betrieb in der Mitteilung zitiert. Das Unternehmen unterstütze die Behörden bei der Aufklärung.

    Eines der drei in den Unfall verwickelten Pferde habe sich leichte Verletzungen zugezogen, hiess es weiter. Es sei tierärztlich versorgt worden und werde sich wieder vollständig erholen. Die beiden anderen Pferde seien wohlauf.

    Kommentare

    User #5865 (nicht angemeldet)

    Man kann nur hoffen dass das Gericht alles genau abklärt.die verantwortlichen der Kutscher und der Fuhrhalter zur rechenschaft gezogen werden.

    User #6192 (nicht angemeldet)

    Es stellt sich hier die Frage, wie so kann der Betrieb wieder aufgenommen werden.die wagen sollen geprüft sein über das wochenende ???? Wer hat sie geprüft. unter Aufsicht von fachleuten? Auch die Pferde und deren hufeißen. Der Fuhrhalter ist ja kein dipl. Hufschmied! Das ist ein wichtiger Punkt in Sachen Sicherheit der pferde.die Gemeinde hat immer weggeschaut. Man ist ja befreudet.mit dem Betrieb!!!

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