Schwingerkönig Armon Orlik erhält einen Platz in Maienfeld GR

Die Heimatstadt des amtierenden Schwingerkönigs Armon Orlik weiht am Freitag zu Ehren des Sportlers einen Platz ein. Die Stadt Maienfeld GR will Orlik damit ein «Geschenk für seine aussergewöhnliche sportliche Leistung» machen.

Die Widmung des Platzes hatte Stadtpräsident Heinz Dürler (SVP) bereits beim Empfang des frischgekrönten Schwingerkönigs Armon Orlik im vergangenen September in Aussicht gestellt. Dass nun einige Monate bis zur Einweihung vergingen, sei ein bewusster Entscheid gewesen, sagte Dürler auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
«Wir wollten die Einweihung nicht mehr im vergangenen Jahr durchführen, sondern einen passenden Zeitpunkt zum Start der neuen Saison wählen», sagte der Stadtpräsident. So erhalte der Anlass den richtigen Rahmen und die verdiente Aufmerksamkeit.
Für den Einweihungsakt wird der mittlerweile nicht mehr in Maienfeld wohnhafte Orlik anreisen und vor versammelter Festgemeinschaft ein Interview geben. Eine Musikkapelle spielt anlässlich der Festivitäten einen eigens einstudierten Marsch «Für üsere Schwingerkönig». Das Stück soll anschliessend auf CD an Orlik überreicht werden.
Das Fest und die Aufwertung des Platzes lässt sich die Stadt rund 25'000 Franken kosten, so Dürler weiter. Eine direkte Wertschöpfung durch den Botschafter Orlik liesse sich jedoch nicht beziffern. «Die Werte von Armon Orlik – bodenständig, hartnäckig, erfolgreich und bescheiden – passen hervorragend zu Maienfeld. Dieser ideelle Nutzen ist für uns von grosser Bedeutung. Dafür sind wir sehr dankbar.»
Der Platz liegt am Eingang zum historischen Städtchen. «Wir haben den Standort innerhalb weniger Tage im Rahmen der Vorbereitungen für das Empfangsfest festgelegt», so Dürler. Eine Arbeitsgruppe kümmerte sich um die Gestaltung, auch die Familie des Schwingerkönigs war involviert.
Ende August gelang dem Maienfelder Schwinger seinen Karrierehöhepunkt beim Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF) in Mollis GL. Nach einem gestellten Schlussgang zwischen Werner Schlegel und Samuel Giger wurde der zunächst zurück platzierte Orlik zum Schwingerkönig gekürt.






