Graubünden

    Kanton Graubünden: Regierung warnt vor Postabbau in den Bergregionen

    Standeskanzlei Graubünden
    Standeskanzlei Graubünden

    Chur,

    Der Kanton Graubünden anerkennt den Reformbedarf bei der Post. Die geplante Revision gehe aber zu weit und treffe Berg- und Randregionen überproportional stark.

    Kanton Graubünden
    Post Arosa (Symbolbild) - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

    In ihrer Stellungnahme weist die Regierung darauf hin, dass die vorliegenden Revisionen aus Sicht des Kantons Graubünden in mehreren Punkten jedoch zu weit gehen. Insbesondere darf die notwendige Weiterentwicklung der Grundversorgung nicht dazu führen, dass Berg- und Randregionen gegenüber den Agglomerationen überproportional von Leistungsreduktionen betroffen sind. Für einen grossflächigen, dezentral besiedelten Bergkanton wie Graubünden ist eine verlässliche, gut erreichbare und qualitativ angemessene postalische Grundversorgung von besonderer Bedeutung.

    Vernehmlassungen des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation Auskünfte: Departement für Volkswirtschaft und Soziales Die Regierung nimmt Stellung zu einer Vernehmlassungsvorlage des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) im Zusammenhang mit den Teilrevisionen des Postgesetzes und des Postorganisationsgesetzes.

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