Kanton Glarus: Trockenheit bedroht Wasserversorgung auf den Alpen

Im Kanton Glarus sieht der Regierungsrat wegen der Trockenheit Handlungsbedarf. Er unterstützt den Bau neuer Wasserversorgungen für Alpbetriebe mit Beiträgen.

In seiner Antwort auf eine Interpellation der GLP-Fraktion hält der Regierungsrat fest, dass die Herausforderungen zunehmender Trockenheit ernst zu nehmen sind und entsprechend Handlungsbedarf besteht.
Die GLP-Fraktion reichte am 20. Juli 2026 die Interpellation «Anpassung der Wasserinfrastruktur an zunehmende Trockenheit im Kanton Glarus» ein. Darin stellt sie Fragen zur Versorgungssicherheit, zum Ausbau der Wasserinfrastruktur, dem Bewilligungsverfahren und zu Massnahmen gegen den Klimawandel.
In seiner Antwort erläutert der Regierungsrat, dass die Herausforderungen zunehmender Trockenheit ernst zu nehmen sind. Der Klimawandel dürfte in den nächsten Jahrzehnten die Wassermengen der Quellen in den Glarner Alpen deutlich verändern. Dies könnte einige Brauch- und Trinkwasserversorgungen in den Alpgebieten vor grosse Herausforderungen stellen.
Bereits heute bestehende Wasserknappheiten können sich verschärfen oder neue können eintreten. Der Regierungsrat ist sich bewusst, dass die Alpwirtschaft auf genügend Wasser in einwandfreier Qualität angewiesen ist. Deshalb unterstützt er im Rahmen der verfügbaren finanziellen Mittel die Sanierung bestehender und den Bau neuer Wasserversorgungen für Sömmerungsbetriebe mit Beiträgen.






