Schüler sammeln mit Autoputzaktion für ihr Klassenlager

In der Gemeinde Glarus Süd reinigte die sechste Klasse Mitlödi rund 30 Fahrzeuge für ihr Klassenlager. Trotz Regen und Wind war die Aktion ein voller Erfolg.

Am Mittwochnachmittag, 25. März 2026, fand auf dem Schulareal der Primarschule Mitlödi eine besondere Frühjahresputzaktion statt, teilt die Gemeinde Glarus Süd mit. Die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse reinigten Autos von Eltern, Freunden, Lehrpersonen und Grosseltern, um Geld für ihr bevorstehendes Klassenlager zu sammeln.
Zwischen 13 und 17 Uhr wurde auf dem Schulareal in Mitlödi gesaugt, geschrubbt und poliert. Erste Fahrzeuge standen bereits am Vormittag bereit. «Ich habe aufgehört zu zählen», sagt Klassenlehrerin Sylvia Reuther. «Es dürften zwischen 25 und 30 Fahrzeuge gewesen sein.»
Vorbereitung mit fachlicher Unterstützung
Damit die Arbeiten fachgerecht ausgeführt werden konnten, holte sich die Klasse fachkundige Unterstützung. Bei einem Besuch in der Garage Tondo erklärte Herr Etter den Schülerinnen und Schülern, worauf es bei der Autoreinigung ankommt. Die Garage stellte zudem grosszügig Reinigungsmittel und Material zur Verfügung.
Überraschende Fundstücke
Im Verlauf des Nachmittags kam es immer wieder zu kleinen Entdeckungen: In einigen Autos tauchten Gegenstände auf, die längst vergessen waren. Für zusätzliche Motivation sorgte ein einfaches Ritual: «Jedes Mal, wenn ein Auto fertig geputzt war, durften wir hupen», erzählt Noa.
Auch einzelne Fahrzeuge wie ein Land Rover sorgten bei den Kindern für besondere Begeisterung.
Grosser Einsatz trotz Wind und Regen
Gegen Nachmittag verschlechterte sich das Wetter. Regen und starker Wind machten die letzten Stunden deutlich anspruchsvoller. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten dennoch weiter und hielten bis zum Schluss durch.
Zeitweise mussten Fahrzeughalterinnen und -halter warten, bis ihr Auto an der Reihe war. Im Schulhaus wurde deshalb eine kleine Verpflegungsecke eingerichtet.
Erwartungen übertroffen
Die Aktion war ein voller Erfolg, sowohl organisatorisch als auch finanziell. «Wir haben nicht erwartet, dass so viele Autos kommen», sagt Naemi. Auch die Einnahmen übertrafen die Erwartungen: Einige Besucher zahlten sogar mehr als die vorgesehenen zehn Franken pro Auto.
Besonders berührend war die Unterstützung aus der Schulgemeinschaft: Der Hausmeister spendete Geld, obwohl er selbst kein Auto reinigen liess. Auch eine ehemalige Klassenlehrerin schaute vorbei, um ihre früheren Schülerinnen und Schüler zu begrüssen.
Die Klasse ist ihrem Ziel, dem Klassenlager im Mai, damit ein gutes Stück nähergekommen. Und ganz nebenbei wurde gezeigt, wie viel man gemeinsam erreichen kann.





