Thurgau

    Volley Amriswil lässt Näfels im Supercup keine Chance

    Volley Amriswil
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    Amriswil-Romanshorn,

    Volley Amriswil setzt sich im Supercup mit 3:0 gegen Näfels durch. Vor allem in den Sätzen zwei und drei liefern sich beide Teams ein enges Duell auf Augenhöhe.

    Volley Amriswil Supercup
    Volley Amriswil gewinnt den Supercup. - Manuel Nagel

    Wie Volley Amriswil mitteilt, In einer Partie, die sich in den Sätzen zwei und drei äusserst ausgeglichen gestaltete, blieb der letztjährige Meister und Cupsieger verdienter Sieger. Einen Satzgewinn hätten die aufopfernd kämpfenden Näfelser aber verdient gehabt.

    Die beiden Teams präsentierten sich gegenüber der letzten Spielzeit sehr unterschiedlich: Während bei Amriswil in den Starting Seven (inklusive Libero) vier altbewährte Kräfte standen, zeigte sich in der Startaufstellung der Glarner mit dem argentinischen Passeur Ezequiel Vazquez nur gerade ein bekanntes Gesicht.

    Ungeachtet der Tatsache, dass man sich im Supercup im ersten Ernstkampf der Saison gegenüberstehen würde, hatten die beiden Teams in den letzten zwei Wochen Trainingsspiele gegeneinander ausgetragen. In diesen hatten die Thurgauer jeweilen dominiert, was ihnen automatisch die Favoritenrolle eintrug.

    Im Startsatz legten die Amriswiler nach kurzem Abtasten schon bald einige Punkte vor, und nach dem 12:10 stieg das Skore auf 16:10. Näher als auf zwei Punkte kam Näfels nicht mehr heran, und bei Satzende betrug die Differenz sieben Punkte. Auffallend in diesem Durchgang der weitaus bessere Block der Amriswiler.

    Amriswil dreht zweiten Satz nach 21:24-Rückstand

    Der relativ leichte Satzgewinn beflügelte die Serramalera-Equipe zu Beginn des zweiten Satzes, und bald einmal stand es 11:5. Die Amriswiler glaubten, das Spiel ebenso leicht wie bei den Trainingspartien herunterspielen zu können, und liessen konzentrationsmässig etwas nach. Das verhalf den Glarnern zu einer Aufholjagd.

    Via 15:14 glichen sie das Skore bei 20:20 aus. Eine erste Führung mit 21:20 egalisierten die Amriswiler noch. Ein Aufschlagfehler von Joel Hauck führte zur erneuten Einpunkteführung von Näfels. Dann wechselte Coach Ignazio Verdi Pascal Roffler anstelle von Olivier Clement für den Aufschlag ein.

    Zuerst gelang den Näfelsern ein Breakpunkt, und dann buchte Roffler gar ein Serviceass zum 24:21. Beim ersten Satzball versagten dem jungen ex-St. Galler aber die Nerven, und nach dem Aufschlagfehler kam auf Amriswiler Seite Fabrice Egger zum Service.

    Er machte es besser und schlug viermal so gut auf, dass der Gegner immer aus der Defensive agieren und aus ungünstigen Angriffspositionen abschliessen musste. So wurde James Norris geblockt, und zwei Bälle von Norris und Valentin Durdos landeten im Out. Manuel Balagué verwandelte den ersten Satzball der Amriswiler eiskalt.

    Goldrin und starke Nerven führen Amriswil zum Supercup-Sieg

    Auch in den dritten Satz starteten die Amriswiler furios. Bis zum 13:8 punktete Iliya Goldrin fünfmal, doch dann kam es zum Duell zwischen Aufschläger Durdos und dem Amriswiler Libero Ramon Diem. Der Amriswiler Routinier hatte mit den Aufschlägen des Argentiniers in Diensten von Näfels echte Probleme, und erst nach sechs Punkten konnten die Thurgauer gegen die inzwischen mit 14:13 in Front gegangenen Glarner wieder ausgleichen.

    Nach reinem Sideout kam beim Stande von 19:19 Goldrin zum Aufschlag, und er servierte sein Team mit 22:19 in Führung. Es stand 24:23 zugunsten Amriswils, als der Glarner Servicekanonier Norris zum Aufschlag schritt. Ihm versagten die Nerven, und sein vorsichtig abgegebener Aufschlag landete im Netz: Punkt, Satz und Supercup an Amriswil.

    Im Supercup der Frauen gewann eher überraschend Kanti Schaffhausen gegen den Serienmeister Neuchâtel Université. In den Reihen des Siegerteams stand mit Kimi Schnegg auch eine Amriswilerin. Die nur 160 Zentimeter grosse, 21-jährige Libera zeigte ein derart abgeklärtes und begeisterndes Spiel, dass sie von der Fachjury zur wertvollsten Spielerin ihres Teams gewählt wurde.

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