Volley Amriswil zieht mit Auswärtssieg in den Final ein

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Amriswil-Romanshorn,

Dank eines 3:2-Auswärtssiegs gegen Volley Schönenwerd steht Volley Amriswil im Playoff-Final. Dort wartet als nächster Gegner Volley Näfels.

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Dank Auswärtssieg steht Amriswil im Final. - Nagel

Wie Volley Amriswil mitteilt, stand es 23:25 und 25:23 nach einer knappen Stunde. So weit, so normal. Nur die Entstehung war nicht normal. Da erwischten doch die Thurgauer einen Traumstart und gingen mit 6:1, 13:4 und 19:9 in Führung. Dann zeigte der zweite Schiedsrichter eine falsche Aufstellung bei den Amriswilern an.

Der Coach enervierte sich derart, dass er eine gelbe Karte bekam. Nervosität allerorten. Dann wechselte Serramalera seinen Sohn als Passeur ein und verunsicherte sein Team noch mehr. Dank sieben Punkten in unmittelbarer Folge brachte Cyril Kolb sein Team auf 17:19 heran. Doch dann ging ein Ruck durchs Gästeteam, und der Satz endete doch noch zugunsten der Amriswiler.

Und fast Duplizität der Ereignisse: Mit 18:13 gingen die Gäste in Satz 2 in die Money Time. Doch diesmal waren es die Solothurner, die nach dem 21:21-Ausgleich eine Schippe drauflegen konnten und den Satz holten.

Bis zum 10:10 im dritten Durchgang war es wieder eine enge Kiste. Dann ging das Gästeteam mit 14:11 und 18:15 in Führung, doch bei 20:19 führte wieder «Schöni». Nach zwei Schalch-Punkten glich der gegnerische Topskorer Reda Haikal wieder aus. Nach einer Goldrin-Finte, einem Aufschlagfehler und einer Netzberührung ging der Satz an Amriswil.

Amriswil gewinnt Tie-Break und zieht in den Final ein

Auch im vierten Abschnitt wogte das Spiel bis zum 14:14 auf und ab. Dann legte Schönenwerd zweimal mit drei Punkten vor, was den Satz letztendlich entschied. Tie-Break. Die Sache ist schnell erzählt, weil den Amriswilern das Glück der Tüchtigen winkte.

Eine erste Führung mit 5:2 holten die Platzherren bei 6:6 noch auf, aber zwei Service-Serien durch Iliya Goldrin und Joel Hauck brachten den Gästen den Sieg mit 15:7 und damit die Playoff-Finalqualifikation.

Mit dem Auswärtssieg zeigte Volley Amriswil, dass es auch in der Betoncoupe-Arena gewinnen kann. Das Team war über die ganze ganze Serie gesehen das bessere Team. Entscheidend war die weitaus bessere Blockarbeit. Und im Duell der beiden besten Aussenangreifer war Iliya Goldrin weniger schwankend in seinen Leistungen als auf der Gegenseite Cyril Kolb.

Gegner im Playoff-Final wird Volley Näfels sein, das seine Halbfinalserie gegen Chênois Genf klar mit 3:0-Siegen für sich entschieden hatte. Vor dem Beginn der Finalserie am Ostersamstag, 11. April 2026, stehen sich die gleichen Teams am kommenden Samstag, 28. März 2026, im Cupfinal in Winterthur gegenüber.

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