Kadetten Schaffhausen starten Finalserie gegen Kriens

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Schaffhauserland,

Die Kadetten Schaffhausen starten am 24. Mai 2026 gegen den HC Kriens-Luzern in die Finalserie und kämpfen um den 16. Meistertitel der Clubgeschichte.

Kadetten Schaffhausen
Die Kadetten Schaffhausen sind ein Schweizer Handballverein. Ihre Heimspiele tragen die Kadetten in der BBC Arena aus. - Andre Frensel/ Grafik Nau.ch

Wie die Kadetten Schaffhausen mitteilen, empfangen die Kadetten am Pfingstsonntag, 24. Mai 2026, zum Start der Playoff-Finalserie um 17 Uhr den HC Kriens-Luzern in der BBC Arena. Der Schweizer Meister hat gute Chancen, in der nächsten Saison an der Champions League teilnehmen zu dürfen.

Trainer Hrvoje Horvat setzte in der Pause bis zum Final noch einmal einige athletische Schwerpunkte, hatte aber zuletzt die Aufgabe zu bewältigen, ohne elf Spieler auskommen zu müssen, die mit ihren Nationalmannschaften im Einsatz waren. Lucas Meister, Dimitrij Küttel, Leon Bergmann, Ariel Pietrasik, Daniel Reznicky, Torwart-Trainer Ninoslav Pavelic, Odinn Thor Rikhardsson und Patrik Martinovic waren ebenso unterwegs wie die Schweizer Junioren-Nationalspieler Yari Prince, Manoy Ugiagbe und Johannes Hedinger.

Auf der Gegenseite waren lediglich Luca Sigrist, Radojica Cepic und Marin Sipic nicht bei der Vorbereitung in Luzern. Die Kadetten-Spieler sind anders als der Gegner seit Ende Juli 2025 über das Ende des Jahres 2025 gewonnene Final4 im Cup, der Belastung der halben Mannschaft durch die Teilnahme an der Europameisterschaft im Januar sowie Spiele in der European League im Dauereinsatz.

«Es ist daher kein Zufall, dass Experten meinen, die Kadetten seien keinesfalls Favorit in der Finalserie des diesjährigen Playoff», sagt Präsident Giorgio Behr und fügt an: «Trainer und Team der Kadetten wissen um diese Nachteile – aber sie sind bereit, nochmals alles zu geben, sie wollen den 16. Meistertitel, den fünften Titel in ununterbrochener Folge.» Damit würden sie in der erfolgreichen Historie der Kadetten ein weiteres Stück Geschichte schreiben. Bisheriger Bestwert sind vier Meistertitel in Serie.

Hrvoje Horvat möchte letztes Kapitel erfolgreich schreiben

Hrvoje Horvat möchte, bevor er das Traineramt der Kadetten nach drei Jahren aus persönlichen Gründen abgibt und in sein Heimatland Kroatien zurückkehrt, seinen dritten Meistertitel feiern. «Uns stehen», weiss er, «grosse Spiele bevor, in denen Kleinigkeiten den Unterschied machen werden.»

Details, Disziplin, mentale Stärke und die Fähigkeit, auch in den entscheidenden Momenten ruhig zu bleiben, werden aus seiner Sicht den Ausschlag darüber geben, wer am Ende jubeln darf.

Für die Fans dürfte der Vergleich der aktuell besten Mannschaften der Schweiz ohnehin zum Spektakel werden. Echten Spitzenhandball erwartet der 48-Jährige ehemalige kroatische Nationaltrainer. Mit hohem Tempo, harten Zweikämpfen, intensiven Emotionen und taktischen Manövern auf höchstem Niveau, ist er sich sicher.

Captain Lukas Maros ist zurück

Wieder mit dabei sein wird Captain Luka Maros, der zuletzt angeschlagen pausieren musste. In den entscheidenden Spielen der European League fehlte der 32-Jährige schmerzlich, nun möchte er seiner Mannschaft dabei helfen, erneut den Pokal in die Höhe recken zu dürfen. Ehrgeiz, Willensstärke und eine gewisse Lockerheit sind für den Leader die drei wichtigsten Tugenden für die Finalserie. Mit grosser Vorfreude blickt er auf die Duelle gegen den Rivalen.

«Es geht um den Titel, die Hallen werden voll sein und eine geile Stimmung herrschen», so der Rückraumspieler. Aber was zeichnet die aktuelle Mannschaft aus, die Horvat zuletzt als kleine Familie bezeichnete? Maros: «Es ist ein Wir, kein Ich in der Mannschaft. Egal, wer wie viele Minuten spielt und wer wie viele Tore wirft. Wir haben ein gemeinsames Ziel – und das ist der Titel.»

Seit 2015 trägt Maros mit Stolz das orange Trikot, durfte sich vom jungen, talentierten Spieler zum Captain entwickeln. Den Club bezeichnet der Schweizer Nationalspieler als seine «zweite Familie». So unterstreicht er, wie wichtig es ihm ist, als Verein die nächste Trophäe nach Schaffhausen zu holen.

Dazu lockt für den Schweizer Meister die Aussicht auf eine mögliche Rückkehr in die Champions League, dorthin wo die Kadetten bereits viele Jahre auf höchstem internationalem Niveau unterwegs waren und emotionale Highlights in der BBC Arena bestreiten durften. Maros: «Wir brauchen die Unterstützung unserer Fans und der Orangen Wand. Es werden extrem umkämpfte Spiele sein.»

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