Siegerprojekt für neues KSS-Hallenbad steht fest

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Schaffhauserland,

Das Projekt «KATAMARAN» hat den Schaffhausener Wettbewerb für den Neubau des KSS-Hallenbads gewonnen. Der Baustart ist frühestens 2028 geplant.

Aussicht auf den Munot in Schaffhausen.
Aussicht auf den Munot in Schaffhausen. - Nau.ch / Miriam Danielsson

Wie die Stadt Schaffhausen mitteilt, hat die Stimmbevölkerung im November 2023 einem Neubau des Hallenbads KSS zugestimmt. Um ein Projekt für einen zeitgemässen und bedarfsgerechten Hallenbadneubau zu entwickeln, hat die Stadt Schaffhausen einen Projektwettbewerb ausgeschrieben.

47 Architekturteams haben sich mit Referenzprojekten von vergleichbarer Komplexität um eine Teilnahme beworben. In einem ersten Schritt hat das Preisgericht zwölf geeignete Teams ausgewählt und diese eingeladen, ein detailliertes Projekt für den Hallenbadneubau auszuarbeiten.

In einem zweiten Schritt hat das Preisgericht aus den zwölf eingereichten Projekten eine Vorauswahl von drei Beiträgen getroffen. Die drei ausgewählten Entwürfe wurden von den Verfassenden, gestützt auf eine detaillierte Rückmeldung des Preisgerichts, überarbeitet und optimiert.

Siegerprojekt «KATAMARAN» ausgewählt

Nun hat das Preisgericht – bestehend aus Vertretungen der KSS als Bauherrin, der Stadt Schaffhausen als Bauherrenvertretung sowie externen Fachleuten aus den Bereichen Architektur und Landschaftsarchitektur – seine definitive Auswahl getroffen.

Das Siegerprojekt «KATAMARAN» wurde von der K&L Architekten AG aus St.Gallen und der Uniola Landschaftsarchitektur AG aus Zürich gemeinsam mit einem breiten Team von Fachspezialistinnen und Fachspezialisten entwickelt.

Sowohl die KSS als Bauherrin als auch der Stadtrat sind überzeugt, dass mit dem Projekt «KATAMARAN» ein neues Hallenbad entsteht, auf das sich alle Bevölkerungs- und Nutzungsgruppen freuen dürfen.

Betriebliche Abläufe und Zonierung standen im Vordergrund

Die Herausforderung für die Planungsteams bestand darin, die Anforderungen der verschiedenen Nutzenden an das neue Schaffhauser Hallenbad in einem funktionalen und betrieblich überzeugenden Konzept zu vereinen. Genau darin liegt die Stärke des ausgewählten Siegerprojekts.

Die verschiedenen Nutzungen sind durch gute räumliche Zonierungen getrennt und erfüllen die angestrebte Entflechtung der Freizeit- und Sportnutzungen somit optimal. Ein geschützter Saunagarten auf dem Dach mit Anbindung an den Freibadbereich, eine aussenliegende Rutschbahn sowie ein öffentlich und von allen Bereichen gut zugängliches Restaurant runden das Konzept ab.

Bei allen betrieblichen Vorteilen erkennt das Preisgericht im gewählten Projektvorschlag für die Weiterbearbeitung noch Potenzial. So soll insbesondere die Qualität der flexiblen Holzstruktur als offener, pavillonartiger Bau mit Holz-Glas-Fassade gestärkt werden.

Zudem empfiehlt das Preisgericht, in der weiteren Projektierung die Erschliessung zu überprüfen und im Gesamtkontext der Verkehrsführung weiterzuentwickeln.

Öffentliche Ausstellung der Projektvorschläge

Das Siegerprojekt sowie alle weiteren Projektvorschläge sind zwischen dem 24. Juni und 4. Juli 2026 in der Curlinghalle der KSS ausgestellt. Die öffentliche Ausstellung ist jeweils von Montag bis Freitag von 17 Uhr bis 19 Uhr und am Samstag von 10 Uhr bis 12 Uhr geöffnet.

In einem nächsten Schritt werden die detaillierten Baupläne für das neue Hallenbad erstellt. Mit dem Baustart wird frühestens 2028/2029 gerechnet. Der Betrieb der Kunsteisbahn und des alten Hallenbads ist auch während der Bauphase sichergestellt.

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