Kick-off zur Zusammenarbeit im öffentlichen Raum St.Gallen

Dieser jährliche Austausch von Stadtpolizei, Stiftung Jugend und der Dienststelle Kinder Jugend Familie dient der Verbesserung des sozialen Lebens in der Stadt.

Jährlich treffen sich die Stadtpolizei St.Gallen, die Stiftung Suchthilfe und die Dienststelle Kinder Jugend Familie der Stadt St.Gallen zu einer Kick-off Veranstaltung.
Dieser Austausch fand am Donnerstag, 27. März 2025, statt, wobei ein Blick auf die vergangene sowie kommende Saison geworfen wurde.
Gemeinsame Massnahmen erzielten spürbare Verbesserungen im öffentlichen Raum
Der öffentliche Raum gehört allen Menschen und soll ein ungestörtes soziales Leben ermöglichen.
Um das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung zu stärken und ein respektvolles Miteinander zu fördern, pflegen die Stadtpolizei St.Gallen, die Stiftung Suchthilfe sowie die Dienststelle Kinder Jugend Familie eine enge Zusammenarbeit.
Durch verschiedene, gemeinsame Massnahmen konnten in den vergangenen Jahren bereits spürbare Verbesserungen erzielt werden.
Positiv-Beispiel: Drei Weieren
Ein Beispiel dafür sind die Drei Weieren, wo es in den Vorjahren wiederholt zu Sachbeschädigungen, Lärmklagen oder Littering kam. Dank verstärkter Präsenz, Präventionsarbeit und gezielter Kontrollen hat sich die Situation merklich verbessert.
Auch an anderen Orten war es durch schnelle Interventionen, den zielgerichteten Austausch mit den Anspruchsgruppen und die engagierte Zusammenarbeit möglich, kritische Situationen schnell zu entschärfen und für alle Beteiligten zufriedenstellend zu lösen.
Die Ergebnisse aus dem Jahr 2024 wurden den verschiedenen städtischen Stellen und Partnerorganisationen an einer Kick-off Veranstaltung am Donnerstag, 27. März 2025, präsentiert.
Die Herausforderungen im öffentlichen Raum
Trotz der positiven Bilanz bleiben Herausforderungen bestehen. Besonders im Fokus steht im kommenden Jahr die Situation rund um Crack, welches weiterhin auf sehr hohem Niveau konsumiert wird – Tendenz steigend.
Ebenso konnte festgestellt werden, dass WC-Anlagen als Konsumort oder Schlafstellen genutzt werden oder an einzelnen Örtlichkeiten vermehrt Einzelpersonen negativ auffallen. Hierbei setzen die beteiligten Stellen alles daran, einer offenen Drogenszene entgegenzuwirken.
Diesbezüglich beschäftigt sich die Stadt St.Gallen derzeit mit der Möglichkeit eines Konsumraums, wodurch Betroffene näher begleitet und aufgeklärt werden können.
Herausforderungen im öffentlichen Raum durch starke Vernetzung begegnen
Wichtig bleibt der regelmässige und institutionalisierte Austausch zwischen der Stadtpolizei St.Gallen, der Dienststelle Kinder Jugend Familie und der Stiftung Suchthilfe.
Durch diese enge Zusammenarbeit können Herausforderungen im öffentlichen Raum schnell und gezielt angegangen werden.
Eine starke Vernetzung ermöglicht es, gemeinsam nach Lösungen zu suchen und die jeweiligen Fachkompetenzen der Beteiligten optimal einzusetzen.