Graubünden

    Neue Details zu tödlichem Kutschenunfall in Graubünden

    Kantonspolizei Graubünden
    Kantonspolizei Graubünden, Rowena Goebel

    Engadin,

    Am Samstagnachmittag ist im Val Roseg bei Pontresina GR eine Pferdekutsche gegen einen Baum geprallt. Eine 73-Jährige starb, zwölf Fahrgäste wurden verletzt.

    Pontresina GR
    Pontresina GR: Kutschenunfall im Val Roseg – eine Frau stirbt. - Kantonspolizei Graubünden

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ungenügende Bremsen lösten den tödlichen Kutschenunfall in Graubünden aus.
    • Ein Pferd stürzte, danach verlor der Dreispänner seine Lenkfähigkeit.
    • Eine 73-Jährige ist am Samstag bei dem Unfall ums Leben gekommen.

    Die Kantonspolizei Graubünden hat am Sonntagvormittag neue Details zum tödlichen Kutschenunfall bekanntgegeben.

    Sie teilt mit: Anlässlich eines Ausflugs in das Val Roseg wollte eine grössere Reisegruppe, insgesamt ca. 40 Personen mit schweizerischem Wohnsitz, um 15 Uhr die Heimfahrt nach Pontresina mit Pferdekutschen antreten.

    Dazu wurde die Gruppe auf zwei Pferdekutschen-Kompositionen aufgeteilt. Auf einem Streckenabschnitt mit Gefälle bemerkte der Kutscher das die Bremsleistung ungenügend war und versuchte mit dem Dreispänner zwecks Geschwindigkeitsreduzierung noch auf einen flacheren Ausstellplatz auszuweichen.

    Kutsche prallte heftig in Baum

    Bereits zu Beginn dieses Manövers kam eines der Pferde zu Fall und die Lenkfähigkeit der Kutsche war nicht mehr gewährleistet.

    In der Folge kollidierte die anführende Pferdekutsche heftig mit einem die Strasse flankierenden Baum und die Fahrgäste wurden dadurch teilweise aus der Kutsche herausgeschleudert. Insgesamt wurden 12 Fahrgäste, zwei davon sogar schwer, verletzt. Eine 73-jährige Frau erlitt beim Aufprall derart schwere Verletzungen, dass sie noch vor Ort verstarb.

    Zunächst war berichtet worden, dass es sich bei der Verstorbenen um eine 53-Jährige handelte. Die Polizei korrigierte das Alter später.

    Die Verletzten wurden mit 3 Helikoptern und 4 Ambulanzen in umliegende Spitäler im Kanton Graubünden überführt. Die unverletzten Mitglieder der Reisegruppe sind im Anschluss in Pontresina durch Care-Teams aufgenommen und betreut worden. Weiter standen Einsatzkräfte der Feuerwehren Pontresina und Samedan als auch der Gemeindepolizei St. Moritz im unterstützenden Einsatz.

    Die Staatsanwaltschaft klärt und ermittelt zusammen mit der Kantonspolizei Graubünden die Umstände und den Hergang zu diesem Kutschenunfall.

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