Kapitaleinlage sichert Betrieb des Wärmeverbunds

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Weinfelden,

Der Stadtrat Bischofszell beteiligt sich mit einem Forderungs- und Zinsverzicht an der finanziellen Sanierung des Wärmeverbunds Bischofszell-Sittertal.

Die alte Thurbrücke in Bischofszell.
Die alte Thurbrücke in Bischofszell. - Nau.ch / Miriam Danielsson

Wie die Stadt Bischofszell berichtet, ist der Wärmeverbund Bischofszell-Sittertal (WBS) seit Oktober 2024 technisch einwandfrei in Betrieb, kämpft jedoch trotz Anschlusspflicht mit einer zurückhaltenden Nachfrage, da viele Eigentümerinnen und Eigentümer ihre funktionierenden Öl- und Gasheizungen noch nicht ersetzen.

Sinkende Energiepreise sowie das Abklingen der Energiekrise führen dazu, dass sich die Anlaufphase deutlich verlängert. Eine grössere Erschliessung an den Wärmeverbund ist in diesem Jahr vorgesehen.

Für das vergangene Jahr rechnet der WBS mit einem Defizit von rund 447’000 Franken sowie einem Kapitalverlust von 1,248 Millionen Franken. Zur Sanierung und Sicherung des Betriebs für die nächsten fünf Jahre ist eine Kapitaleinlage von insgesamt 1 Million Franken vorgesehen, hauptsächlich in Form von Forderungsverzichten auf Darlehen und Beiträgen der Aktionäre.

Der Stadtrat Bischofszell stimmt dabei seinerseits einem Forderungsverzicht von 100’000 Franken (10 Prozent) sowie einem fünfjährigen Zinsverzicht auf das städtische Darlehen zu.

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