Stadt und HC Thurgau prüfen Zukunft der Eishalle

Stadt und HC Thurgau nehmen Gespräche über die Eishalle Güttingersreuti auf. Geprüft werden Entwicklungsmöglichkeiten sowie rechtliche und finanzielle Fragen.

Wie die Stadt Weinfelden schreibt, ist der HC Thurgau an die Stadt herangetreten, um den Dialog über die Zukunft der Eishalle Güttingersreuti zu starten. Aus Sicht des Clubs lässt die heutige Infrastruktur eine weitere Professionalisierung des Thurgauer Eishockeysports nicht zu. Handlungsbedarf sieht er insbesondere beim Sitzplatzangebot sowie bei den Bereichen Gastronomie, Medien, Hospitality und Spielbetrieb. Heute betreibt die Stadt die Eishalle im Baurecht.
Der Stadtrat ist grundsätzlich bereit, die Bedürfnisse des Clubs und mögliche Entwicklungsperspektiven gemeinsam zu prüfen. Stadtpräsident Simon Wolfer: «Wir sind grundsätzlich offen, über Weiterentwicklungen der Gütti zu sprechen.» Die Stadt hat gegenüber dem HC Thurgau aber auch klargestellt, dass eine Weiterentwicklung der Infrastruktur grösstenteils privat finanziert werden müsste.
In einem ersten Schritt sollen die rechtlichen, räumlichen, betrieblichen und finanziellen Rahmenbedingungen geklärt werden. Dazu gehören die Fragen, welche Entwicklung am Standort Güttingersreuti grundsätzlich möglich wäre und welche Anforderungen eine künftige Infrastruktur erfüllen müsste. Die nächsten Schritte werden auf Grundlage der weiteren Gespräche, in welche auch die Bürgergemeinde als Grundeigentümerin einzubeziehen sein wird, festgelegt.





