St. Gallen

Ostschweizer Kantone schränken den Verbrauch von Wasser ein

Keystone-SDA
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Stadt St. Gallen,

Im Kanton St. Gallen ist ab sofort bei Oberflächengewässern die Entnahme von Wasser eingeschränkt. Damit wird auf die zunehmende Trockenheit reagiert. Die gleiche Massnahme gilt im Thurgau seit letzter Woche.

Bodensee
Die fehlenden Niederschläge zeigen sich auch am tiefen Wasserstand des Bodensees. (Archivbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • St. Gallen und Thurgau verbieten Wasserentnahmen aus vielen Gewässern ohne Bewilligung.
  • Der Kanton stuft die Trockenheit wie 2003 und 2018 als erheblich ein.
  • Es gibt allerdings verschiedene Ausnahmen, darunter der Bodensee, der Walensee und der Zürichsee.

Auf die zunehmende Trockenheit reagieren die Ostschweizer Kantone mit ersten Massnahmen. Der Fachstab Trockenheit des Kantons St. Gallen geht von der Gefahrenstufe 3 und damit von erheblicher Gefahr aus. Die Situation sei mit derjenigen in den Rekordsommern 2003 und 2018 zu vergleichen, teilte der Kanton am Dienstag mit.

Bodensee
Die Kantone St. Gallen und Thurgau verbieten Wasserentnahmen aus Gewässern. Unter anderem der Bodensee gilt als Ausnahme. - keystone

Ab sofort ist der Gemeingebrauch von öffentlichen Oberflächengewässern im gesamten Kanton eingeschränkt. Das bedeutet, dass die Wasserentnahme auf dem gesamten Kantonsgebiet ohne Bewilligung untersagt ist.

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Es gibt allerdings verschiedene Ausnahmen. Dazu gehören unter anderem der Bodensee, Walensee und der Zürichsee oder auch der Alpenrhein oder die Linth und der Linthkanal.

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