Graubünden

    Bündner Regierung genehmigt Waldweg-Projekt in Klosters

    Keystone-SDA Regional
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    Prättigau,

    Die Bündner Regierung hat am Donnerstag das Projekt für den Waldweg «Riss Monbiel» in Klosters GR bewilligt. An die Gesamtkosten von 4,6 Millionen Franken leistet sie einen Beitrag von maximal rund 3,26 Millionen Franken. Der Ausbau soll die Pflege des Schutzwaldes sichern, der das Dorf Monbiel vor Naturgefahren schützt.

    Klosters erhält für 4,6 Millionen Franken einen neuen Waldweg. Damit soll die Pflege des Schutzwaldes im markierten Gebiet gewährleistet werden.
    Klosters erhält für 4,6 Millionen Franken einen neuen Waldweg. Damit soll die Pflege des Schutzwaldes im markierten Gebiet gewährleistet werden. - Kanton Graubünden

    Der Ausbau ist für eine effiziente Bewirtschaftung des Schutzwaldes oberhalb der Siedlung Monbiel nötig, wie die Regierung des Kantons Graubünden am Donnerstag mitteilte. Die bestehenden Wege seien zu schmal und nicht tragfähig genug. Der Wald schützt das Siedlungsgebiet und die Infrastruktur vor Lawinen, Steinschlag und Hochwasser.

    Nach Naturereignissen in den 1950er-Jahren wurde das Gebiet weitgehend aufgeforstet. Die heute dichten Bestände benötigen kontinuierliche Pflege, um ihre Schutzfunktion zu erhalten.

    Alter Weg weicht einem neuen

    Das Projekt umfasst den Ausbau einer Strecke von 3742 Metern. Auf einem rund 800 Meter langen, besonders steilen Abschnitt wird eine neue Route angelegt. Der alte Weg werde in diesem Bereich zurückgebaut und begrünt, so die Behörden weiter.

    Die Fahrbahn wird auf eine Breite von 3,0 bis 3,3 Meter verbreitert. In steilen Passagen erhält der Weg auf knapp 900 Metern einen Asphaltbelag. Zudem sind Stützmauern und der Bau einer neuen Brücke über den Fraschmardinbach vorgesehen.

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