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    FC St.Gallen – VR-Zoff um Hüppi: Nun bezieht Regierungsrat Stellung

    Matthias Neuhaus
    Matthias Neuhaus

    Stadt St. Gallen,

    Wenige Tage nach dem Cupsieg herrscht beim FC St.Gallen dicke Luft. Kommt es zum Führungswechsel? Nun meldet sich sogar der Regierungsrat zu Wort.

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    Matthias Hüppi teilt nach dem Cupsieg seinen Unmut mit. - SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • Beim FCSG ziehen trotz Cupsieg dunkle Wolken auf.
    • Präsident Hüppi spricht von Tendenzen, die man nicht akzeptieren werde.
    • Nun schaltet sich sogar der St.Galler Regierungsrat ein.

    Präsident Matthias Hüppi sagt am Sonntag mitten im Cup-Jubel gegenüber SRF: «Bei uns wirken verschiedene Kräfte. Es gibt im Moment Tendenzen, die wir in dieser Form nicht akzeptieren werden. Es ist unvorstellbar, dass in der besten Phase der Geschichte dieses Klubs nicht alle geschlossen dahinterstehen.»

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    Matthias Hüppi ist seit 2018 Präsident beim FC St.Gallen. - keystone

    Hintergrund der Aussage sind Unruhen im Verwaltungsrat. Es könnte zu grundlegenden Veränderungen kommen.

    Mehr Details zum Zoff rund um den FC St.Gallen publizierte Nau.ch heute Morgen.

    Regierungsrat nimmt Stellung

    Wie Hüppi antönt, entfacht der Machtkampf ausgerechnet in der sportlich erfolgreichsten Phase seit Jahren. Der Cupsieg ist für den FC St.Gallen der erste Titel seit der Meisterschaft 2000.

    Sollte Matthias Hüppi FCSG-Präsident bleiben?

    Klar, dass die Unruhen die ganze Region bewegen. Am Dienstag meldet sich schliesslich sogar der St.Galler Regierungsrat mit einer Medienmitteilung zu Wort.

    Die Regierung gratuliere herzlich zum Cuptitel. Gleichzeitig nehme sie die Berichte über interne Spannungen mit Besorgnis zur Kenntnis. «Sie bittet alle Akteure, der gesellschaftlichen Verantwortung des Clubs Sorge zu tragen und im Sinne des grossen Ganzen zu handeln.»

    Rückendeckung für Hüppi

    Der Erfolg wäre ohne die strategische Weitsicht, die Stabilität und das Engagement der aktuellen Clubführung sowie dem amtierenden Verwaltungsrat nicht möglich gewesen, heisst es.

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    Ist Matthias Hüppi bald nicht mehr Präsident des FC St.Gallen? - Keystone

    In der Mitteilung steht weiter: «Die unter Präsident Matthias Hüppi und seinem Verwaltungsrat aufgebauten Strukturen – sportlich, kulturell und institutionell – bilden das Fundament, auf dem dieser historische Titelgewinn entstanden ist.»

    «Risiko, Ansehen des Clubs zu beschädigen»

    Vor diesem Hintergrund verfolge die Regierung des Kantons St.Gallen mit erheblicher Besorgnis die Berichte über interne Spannungen im Club. «Die Regierung ist der Auffassung, dass eine erzwungene Ablösung des Verwaltungsrats zum jetzigen Zeitpunkt – unmittelbar nach dem grössten sportlichen Erfolg seit Jahrzehnten – das verbindende Moment des Cupsiegs in Frage stellt.»

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    Präsident Matthias Hüppi stemmt den Kübel nach dem Cupsieg mit dem FC St.Gallen. - keystone

    Diese Ablösung birge das Risiko, «das über Jahre aufgebaute Vertrauen in die Clubführung zu erschüttern, den Rückhalt bei Fans, Bevölkerung und Sponsoren zu gefährden und das Ansehen sowohl des Clubs nach innen als auch aussen zu beschädigen».

    Gesellschaftliche Dimension

    Es gehe jetzt darum, das Gemeinsame und Verbindende in den Vordergrund zu stellen, wird im Statement betont.

    «Die Regierung erwartet, dass die Verantwortlichen die gesellschaftliche Dimension ihrer Entscheidungen anerkennen und die Interessen des Clubs sowie der gesamten Ostschweizer Bevölkerung über persönliche oder partikuläre Interessen stellen», steht in der Mitteilung abschliessend.

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    Kommentare

    User #308 (nicht angemeldet)

    fcsg besst

    User #2065 (nicht angemeldet)

    Im Absahnen des Verdienstes anderer sind die SVP-Geldvögte Weltmeister.

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