Schaffhausen

    Knall beim FC Schaffhausen: Hasani nicht mehr CEO

    Mischi Wettstein
    Mischi Wettstein

    Schaffhauserland,

    Nach dem Abstieg aus der Challenge League wird es beim FC Schaffhausen nicht ruhiger. Jetzt muss CEO Boletin Hasani seinen Posten räumen.

    FC Schaffhausen
    Jimmy Berisha mit Fitim und Boletin Hasani (v.l.). - zVg

    Das Wichtigste in Kürze

    • Boletin Hasani ist nicht länger Geschäftsführer des FC Schaffhausen.
    • Präsident Martin Frick rasiert ihn vom CEO-Posten.

    Inmitten einer schwierigen Phase haben die Brüder Fitim und Boletin Hasani den FC Schaffhausen gerettet, jetzt sind beide weg.

    Wie Nau.ch erfahren hat, wurde Boletin Hasani als CEO mit sofortiger Wirkung kaltgestellt. Präsident Martin Frick setzt damit ein deutliches Zeichen.

    Es steht im Raum, dass der FCS Hasani eine andere Funktion im Verein angeboten haben soll. Dass man als CEO aber keine x-beliebige Funktion annehmen kann, ist verständlich – das darf man als Rausschmiss interpretieren.

    Hasani hat dem Verein in einer angespannten finanziellen Lage mehrere Millionen eingespart und erarbeitete neue Strukturen im Verein.

    In einem Schreiben bestätigt der FC Schaffhausen, dass man entschieden habe, die CEO-Rolle neu zu besetzen. «Aktuell und ad interim wird die FC Schaffhausen AG von CCO Jan Wappler geführt. Die Stelle als CEO wird im Januar ausgeschrieben werden.»

    Die Ostschweizer sind in der vergangenen Saison aus der Challenge League abgestiegen. Eine Liga tiefer findet man auch keinen Tritt. Nach der Vorrunde belegt man mit nur 19 Punkten den 12. Platz.

    Der FCS ist weiterhin auf der Suche nach einem neuen Trainer. Im Moment steht Teodoro Palatella interimsmässig an der Seitenlinie. Ein Kandidat, welcher weit oben auf der Liste steht, soll Ex-Rappi-Trainer David Sesa sein.

    Kommentare

    User #5588 (nicht angemeldet)

    Übrigens; Sesa hat schon lange unterschrieben! 😂

    User #7139 (nicht angemeldet)

    Hab mal den Schaffhausen Fan-Chat genauer betrachtet. Da scheint wohl keiner traurig zu sein über den Abgang. Ganz im Gegenteil. Wie kommt so einer überhaupt zu einem solchen Job? Alleine schon nach einem kurzen google research müsste man das Dossier wieder schliessen.

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