Weichen für mögliche Einheitsgemeinde gestellt

Der Gemeinderat Oberbüren lässt ein Gutachten erstellen und beantragt die Ausarbeitung der Inkorporationsvereinbarung für eine mögliche Einheitsgemeinde.

Wie die Gemeinde Oberbüren berichtet, hat der Gemeinderat an seiner Sitzung vom 19. Januar 2026 gestützt auf die Empfehlung der Arbeitsgruppe den Antrag zur Ausarbeitung der Inkorporationsvereinbarungen zuhanden der Bürgerversammlung 2026 verabschiedet.
Damit soll ein nächster Schritt zur Prüfung der Variante «grosse Einheitsgemeinde Oberbüren» vorbereitet werden. Aus Sicht des Gemeinderates bietet dieser Schritt wichtige Chancen für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde Oberbüren.
Insbesondere werden in der grossen Einheitsgemeinde folgende Vorteile gesehen: Schlankere und klarere Strukturen, die effizientere Entscheidungsprozesse ermöglichen, eine ganzheitlichere strategische Planung, insbesondere in den Bereichen Bildung, Infrastruktur und langfristige Investitionen, eine transparente Finanzführung aus einer Hand, die Reduktion von Doppelspurigkeiten sowie eine vereinfachte Zusammenarbeit zwischen den bisherigen Körperschaften.
Transparente Vorbereitung für Oberbürens Zukunft
Der verabschiedete Antrag stellt ausdrücklich noch keinen Entscheid über die grosse Einheitsgemeinde dar, sondern bildet erst die Grundlage, um die Inkorporationsvereinbarungen sorgfältig auszuarbeiten und der Bevölkerung im Frühjahr 2027 zur Abstimmung vorzulegen.
Entsprechend geht es in dieser Phase darum, die begonnenen Arbeiten konsequent weiterzuführen. Der Gemeinderat lädt die Bevölkerung herzlich ein, sich aktiv zu informieren und mitzuwirken.






