Kanton Glarus: 150'000 Franken für Umfahrung Netstal–Glarus

Der Regierungsrat bewilligt einen Nachtragskredit für die Planung der Umfahrung Netstal–Glarus. Das Vorprojekt soll im Kanton Glarus bis Ende 2028 vorliegen.

Der Regierungsrat bewilligt für das laufende Jahr einen Nachtragskredit im Umfang von 150'000 Franken für die Planung der Umfahrungsstrassen. Konkret soll die Projektreife der Umfahrung Netstal–Glarus umgehend vorangetrieben werden. Es werden Aufträge für den Aufbau der Projektorganisation erteilt.
In seiner Stellungnahme zur eidgenössischen Vernehmlassungsvorlage «Verkehr ‘45» hat der Regierungsrat gefordert, die Umfahrung Netstal–Glarus einem früheren Realisierungshorizont zuzuordnen. Hierzu hat er in Aussicht gestellt, dass der Kanton Glarus in Vorleistung gehen und das Vorhaben in Abstimmung mit dem Bund weiterentwickeln wird. Mit der Erarbeitung eines abgestimmten Vorprojektes soll die notwendige Projektreife rechtzeitig erhöht werden.
Hierzu hat der Regierungsrat für das laufende Jahr einen Nachtragskredit im Umfang von 150'000 Franken bewilligt. Bis Ende 2026 ist vorgesehen, die Projektorganisation aufzubauen, die Planerarbeiten zu beschaffen und mit der Erarbeitung der Projektierungsgrundlagen zu starten. Die Projektierungsarbeiten sollen in der Folge aufgenommen werden.
Der Terminplan sieht vor, dass das Vorprojekt bis Ende 2028 abgeschlossen werden kann.
Für den Aufbau der Projektorganisation greift der Regierungsrat auch auf externe Unterstützung zurück. Der Auftrag für die Bauherrenunterstützung in der Phase 21–31 wird an die Frank Straub AG in Würenlingen vergeben. Die Sieber Connect GmbH in Zürich wird mit der Fachbegleitung beauftragt.






