Altstätten SG: Letzter Buuremaart der Saison mit 42 Produzenten

Am Samstag, 31. Oktober, findet in Altstätten SG der letzte Buuremaart des Jahres statt. 42 Produzentinnen und Produzenten tischen in der Marktgasse auf.

Am Samstag, 31. Oktober, wird heuer ein letztes Mal aufgetischt. Und diesmal besonders üppig: 42 heimische Produzentinnen und Produzenten bringen allerlei Feines und Schönes an den Buuremaart. Esel und Kälbli warten auf Streicheleinheiten und der Schellnerclub Bergfreunde zieht durch die Gasse.
Wer am Samstag durch die Marktgasse flaniert, kann sich einmal mehr quer durchs Rheintal schmausen. Auf den Tischen liegt, was Feld, Hof und Garten hergeben. Etwa Grünkern, eine alte Getreidesorte, die Corina Eggenberger Leibundgut in der Region wieder anbaut und zu Köstlichkeiten verarbeitet. Auch gibt’s belegte Fischbrötli von Ranks Räucherfisch, Bio-Poulets vom Heiterhof, knusprige Urdinkelpizzas und Thai Suppe für einen guten Zweck. Für den süssen Gluscht bäckt Gitti Waffeln und Crêpes in allen Variationen.
Daneben reihen sich allerlei wundersame und praktische Dinge fürs Daheim; darunter kunstvolle Kränze aus heimischen, getrockneten Blüten und Zweigen oder bunte Sträusse aus hiesigen Gartenblumen. Auch zeigt das Cross-Fit Unternehmen NINNIK, wie man gesund Sport treibt. Und während die Grossen durch die Gasse flanieren, können die Kleinen Esel und Kälbli der Bauernfamilie Segmüller flattieren. Gegen 10 Uhr schüttet der Schellnerclub Bergfreunde die Schellen. Der Buuremaart findet von 8.30 bis 12.30 Uhr statt und die Stände reichen für einmal bis zur Abzweigung Richtung Obergasse.
28 Samstage und 640 Marktstände
Mit dem letzten Buuremaart geht die Saison zu Ende. Seit April haben sich an 28 Samstagen insgesamt 640 Marktstände im Städtli aneinandergereiht. Mit dabei waren 140 verschiedene Marktteilnehmende.
Neben den treuen Produzentinnen und Produzenten wagten sich immer wieder junge Leute mit eigenen Ideen an den Markt. Etwa die drei 15-jährigen Mädchen von «frisch bachä», die selbst gebackene Zöpfe verkauften. Auch Lernende zeigten ihre Vertiefungsarbeiten und junge Schmuckdesignerinnen boten ihre Kreationen feil.
Neu gehörten Strassenmusik und ein Kinderstand beim Josefsbrunnen zu jedem Marktsamstag. Beides hatten sich die Marktbesuchenden bei einer Umfrage gewünscht.
Ein Markt, viele Menschen
Und so kommen viele längst nicht mehr nur zum Einkaufen ins Städtli. Hier treffen sich Familien und Freunde, bleiben auf einen Schwatz, ein Glas Wein oder einen Kaffee und kehren irgendwann mit einem Korb voller heimischen Spezialitäten nach Hause zurück.
«Dass der Buuremaart so viel Leben ins Städtli bringt, verdanken wir den vielen Menschen, die ihn mitgestalten: den treuen Produzentinnen und Produzenten, den Musizierenden, den Vereinen und allen, die mit den Kindern basteln und werkeln. Und natürlich den Besucherinnen und Besuchern, die vorbeikommen, einkaufen und vielleicht noch ein bisschen länger bleiben. Ihnen allen gehört ein grosses Dankeschön», sagt Simone Mächler-Fehr.
Seit fünf Jahren organisiert sie den Buuremaart im Auftrag der Stadt Altstätten, knüpft Kontakte und probiert immer wieder Neues aus.









