Thurgau

    Münchwilen TG: Beschwerde verzögert den Neubau des Werkhofs

    Gemeinde Münchwilen TG
    Gemeinde Münchwilen TG

    Münchwilen,

    Der Werkhof an der Waldeggstrasse in Münchwilen TG ist veraltet. Der geplante Neubau mit Zivilschutzanlage wird durch eine Beschwerde verzögert.

    Münchwilen TG
    Das Gemeindehaus in Münchwilen (TG) (Symbolbild) - Nau.ch / Simone Imhof

    Der bestehende Werkhof an der Waldeggstrasse 7 der Gemeinde Münchwilen entspricht baulich, betrieblich und im Hinblick auf die Arbeitssicherheit nicht mehr den heutigen Anforderungen. Ausserdem besteht in der Gemeinde ein Mangel an Schutzraumplätzen, das heisst, es fehlen rund 600 Schutzplätze. Aufgrund dieser Bedingungen soll ein neuer Werkhof mit Entsorgungsstelle sowie einer Zivilschutzanlage im Untergeschoss in unmittelbarer Nähe des Feuerwehrgebäudes realisiert werden.

    Das Projekt soll unter Verwendung der bestehenden Landreserve neben dem Feuerwehrgebäude und einem Zukauf von 2'350 Quadratmetern Land, welches im Rahmen der Ortsplanungsrevision eingezont wird, realisiert werden. Das geplante Gebäude soll ein Zweckbau sein. Es wurde ein Projektpflichtenheft ausgearbeitet, welches die Anforderungen des Neubauprojekts zusammenfasst.

    Mit dem im Jahr 2018 durchgeführten Planerwahlverfahren für einen geplanten Anbau des Werkhofs der Gemeinde Münchwilen an das Feuerwehrgebäude wurde die ARGE bw-architekten und Grob Schöpfer Architekten als Planer ausgewählt. Diese Zusammenarbeit wird fortgeführt.

    Verfahren mit Totalunternehmer

    Mit der Bewilligung der Rahmennutzungsplanung durch den Volksentscheid und Bearbeitung der Rekurse durch den Rechtsdienst des Departements für Bau und Umwelt beziehungsweise die Gesuchstellung auf Genehmigung an die verantwortlichen Stellen wurden die Planungen für den Neubau des Werkhofs wieder aufgenommen.

    Eine Beschwerde gegen die Ortsplanungsrevision verzögert nun aber die weiteren Schritte, unter anderem auch die Krediterteilung mittels Urnenabstimmung. Der Gemeinderat hat beschlossen, dass das Projekt trotzdem weiter bis zum baugesuchsreifen Stand ausgearbeitet wird. Als Verfahren wurde gleich wie in Sirnach beim Bau der Dreifachturnhalle ein Totalunternehmer-Verfahren gewählt.

    Darum soll auch die entsprechende Totalunternehmer-Ausschreibung so weit vorbereitet werden, damit nach Rechtskraft der Zonenplanung die weiteren notwendigen Schritte für die Realisierung an die Hand genommen werden können.

    Mit dem geplanten Neubau sollen die Arbeitsbedingungen verbessert, die Platzverhältnisse optimiert und die Voraussetzungen für die künftigen Aufgaben des Werkhofes geschaffen werden.

    Baukommission

    Die Baukommission besteht aus Nadja Stricker (Finanzen/Vorsitz), Pascal Leutenegger (Gemeinderat), Daniel Rogg (Gemeinderat), Stefan Muff (Architekt, St. Margarethen) und Gregor Kretz (Leiter Amt für Bau und Umwelt). Des Weiteren arbeiten das Projektteam und das Planungsteam zusammen.

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