Volley Amriswil steht nach klarem 3:0-Sieg vor Titelgewinn

Volley Amriswil gewinnt das zweite Finalspiel gegen Näfels mit 3:0 und steht dank starker Leistung und überragendem Iliya Goldrin vor dem möglichen Titelgewinn.

Wie Volley Amriswil berichtet, setzte sich das Team in einer Partie, die sich weitaus ausgeglichener gestaltete als die erste Begegnung in Näfels, verdient mit 3:0-Sätzen durch. Matchwinner bei den Gastgebern war der Aussenangreifer Iliya Goldrin, der mit einer Angriffsquote von 78 Prozent einen Traumwert erzielte und auch mit 81 Prozent positiven Annahmen glänzte.
Von Beginn weg entwickelte sich ein zähes Spiel. Bis zum 9:9 war das Skore immer ausgeglichen. Den ersten 2-Punkte-Vorsprung der Amriswiler kehrten die Glarner in eine 14:12-Führung.
Doch kurze Zeit später servierte Daniel Urueña so, dass der Näfelser Aufbau nicht mehr perfekt klappen konnte. Goldrin und Joel Hauck bestraften das mit fünf Punkten in Serie zur 18:15-Führung. Dieser Vorsprung sollte den Amriswilern zum Satzgewinn reichen.
Amriswil setzt sich im zweiten Satz entscheidend ab
Im zweiten Abschnitt gelang den Platzherren beim 8:6 der erste spürbare Vorsprung. Bei 15:12 waren es erstmals drei Zähler. Doch dann kamen die Näfelser plötzlich wieder auf. Nach dem 17:17 schien wieder jeder Satzausgang möglich zu sein. Doch genau dann legte die Serramalera-Equipe markant zu und entschied auch Satz 2 zu ihren Gunsten.
Im dritten Satz bestimmten die Amriswiler von Beginn weg die Pace. Die 7:4-Führung baute der in dieser Phase überragende Urueña zuerst auf vier, dann auf fünf Punkte aus. Nach dem 21:13 konnte definitiv kein Zweifel über den Sieger mehr aufkommen.
Nachdem er den ersten Matchball mit einem Aufschlagfehler noch «versemmelt» hatte, beendete Etienne Schalch mit einem Blockout-Punkt die Partie.
Starker Block macht den Unterschied
Näfels Coach Ignacio Verdi hatte diesmal weit weniger in die Trickkiste gegriffen als im Cupfinal und in der ersten Finalpartie. Die Annahme der Näfelser war in diesem Spiel um Klassen besser als in Näfels.
So resultierten insgesamt nur zwei Amriswiler Asse. Entscheidend war wiederum der Block mit 15:3 Punkten. Der argentinische Dia Pablo Cabañas sah sich siebenmal geblockt, und trotzdem durfte er sich 17 Punkte im Angriff gutschreiben lassen.
Am kommenden Sonntag steigt in Näfels um 14 Uhr die dritte Partie im Rahmen der Playoff-Finalserie. Amriswil hat jetzt drei Chancen, den Titel zu holen. Natürlich ist ein Titelgewinn vor eigenem Publikum schöner, aber Coach Serramalera und sein Team werden alles dransetzen, den Sack schon bei erster Gelegenheit zuzumachen.





