FC St.Gallen

FC St.Gallen – Enrico Maassen: «Wir haben zu viele Fehler gemacht»

Mischi Wettstein
Mischi Wettstein, Simon Binz

Stadt St. Gallen,

Nach dem torlosen Remis im St. Jakob-Park zeigte sich der Trainer des FC St.Gallen, Enrico Maassen, selbstkritisch.

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Enrico Maassen, Trainer des FC St.Gallen, nach dem Spiel gegen den FC Basel. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Enrico Maassen zeigt sich nach dem 0:0 gegen den FCB selbstkritisch.
  • Der FCSG-Trainer spricht von fehlender Frische und zu viele Fehler im eigenen Spielaufbau.
  • Auch zu der verletzungsbedingten Auswechslung von Captain Görtler äusserte er sich.

Der FC Basel drückte, der FC St.Gallen verteidigte – und das 0:0 fühlte sich für die Espen am Ende eher wie ein Punktgewinn an. Nach dem Spiel haderte FCSG-Trainer Enrico Maassen vor allem mit dem Auftritt seines Teams in Ballbesitz.

Maassen fand auf eine Frage von Nau.ch nach der Partie an der Pressekonferenz deutliche Worte: «Man hätte von uns offensiv mehr erwarten können.» Besonders die erste Halbzeit bereitete ihm Sorgen.

Schafft es der FC St.Gallen unter die Top 6?

Der Captain des FC St.Gallen, Lukas Görtler, bekam bereits in der Startminute einen Schlag auf die Hüfte. Er fand deshalb laut Maassen «nicht richtig ins Spiel». Doch der Coach nahm nicht nur Görtler in die Pflicht, sondern auch sich selbst:

«Vielleicht hat es damit zu tun, welche Aufstellung ich gewählt habe. Vielleicht hätte ich mit mehr Frische spielen sollen.» Was ihn besonders störte: Die vielen technischen Fehler im eigenen Aufbau.

FC St.Gallen
Dass FC St.Gallen den Punkt mitnimmt, hat viel mit Goalie Lawrence Ati Zigi zu tun, der gleich mehrfach spektakulär rettete – unter anderem gegen Otele (61.), Ajeti (93.) und bei zwei weiteren Grosschancen. - Keystone

«Wir haben bei Ballbesitz heute einfach zu viele Fehler gemacht. Wir haben die Bälle zu leicht verloren und in ihre Hälfte gespielt. So kam Basel immer wieder ins Umschalten – und darin sind sie einfach stark.»

Gegen den Ball sah Maassen sein Team dagegen weitgehend ordentlich organisiert: «Da hatten wir viele Ballgewinne in unserem hohen Pressing.» Doch ohne kontrollierte eigene Ballphasen blieb St. Gallen wirkungslos.

Görtler musste beim FC St.Gallen raus – Schmerzen und Übelkeit

Viel diskutiert wurde nach dem Spiel die verletzungsbedingte Auswechslung von Lukas Görtler. Maassen schildert den Zustand seines Captains eindringlich: «Er hatte richtig Schmerzen, es war ihm übel, so stark waren die Schmerzen über die erste Halbzeit.»

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FCSG-Trainer Enrico Maassen über die Auswechslung von Captain Lukas Görtler. - Nau.ch

Dass Görtler dennoch weiterspielen wollte, überrascht niemanden in St. Gallen: «Lukas lässt sich nicht auswechseln, der hätte auch in der zweiten Halbzeit weitergemacht.»

Doch Maassen und das Staff-Team entschieden anders – aus Vernunft: «Wir sagten, wir müssen vernünftig sein und haben ihn dann rausgenommen.»

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