FC St.Gallen

FC St.Gallen nimmt Stellung zu Fan-Eklat – «inakzeptabel»

Christoph Böhlen
Christoph Böhlen

Stadt St. Gallen,

Nach dem Sieg gegen Thun sieht sich der FC St.Gallen gezwungen, seine Fans zu kritisieren. Einerseits wegen einer Choreo – doch auch wegen Vandalismus.

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Der FC St.Gallen rügt seine Fans nach dem Sieg in Thun. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Fans des FC St.Gallen sorgen in Thun mit einer «Anti-Polizei»-Choreo für Ärger.
  • Zudem haben die Espen-Anhänger im Extrazug randaliert.
  • Der FCSG verurteilt die Vorfälle aufs Schärfste und kritisiert seinen Anhang öffentlich.

Der FC St.Gallen ist im Aufwind: Die Espen gewinnen am Wochenende den Spitzenkampf beim FC Thun, wahren sich damit die Chancen auf den Wintermeistertitel. Heute bietet sich zuhause gegen Sion die Chance, den Druck auf den Leader aus dem Berner Oberland weiter zu erhöhen.

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Der FC St.Gallen feiert einen Auswärtssieg in Thun. - keystone

Friede, Freude, Eierkuchen in der Ostschweiz also? Nein: In Thun sorgt ein Hass-Plakat der FCSG-Fans für Aufsehen – und Ärger. Ein grosses Transparent mit den Buchstaben ACAB («All Cops are Bastards») wird entrollt. Und darunter steht: «Hass geg Bulle!»

Die Reaktion des FC St.Gallen lässt nicht lange auf sich warten. Die Espen distanzieren sich öffentlich von der Botschaft des eigenen Anhangs: «Der FCSG distanziert sich in aller Form vom Inhalt der im Stadion gezeigten Choreografie, in der die Polizei auf inakzeptable Weise diffamiert wurde.»

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Die Choreo des FC St.Gallen sorgt für Aufsehen (Symbolbild). - keystone

Zudem kritisiert der Club Vorfälle, die sich vor und nach dem Spiel ereignet haben: «Ebenso und in aller Deutlichkeit verurteilen wir den mutwilligen Vandalismus im Extrazug auf der An- und Rückreise zum Spiel, bei dem mehrere Zugwagen massiv beschädigt wurden.»

Dieses Verhalten sei ebenso inakzeptabel und schade nicht nur dem Club, sondern auch der gesamten Fussball- und Fankultur.

Schnappt sich der FCSG den Wintermeistertitel?

Die Vorfälle werden nun gemeinsam mit den zuständigen Behörden, der SBB und «allen relevanten Anspruchsgruppen konsequent aufgearbeitet», so der FCSG.

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